10 Gebote

Ein Chor ohne Humor? Undeckbar!

Ein Chor lebt nicht nur von Tönen, sondern auch von Humor, Gemeinschaft und kleinen Eigenheiten, die jede Probe einzigartig machen. Wer regelmäßig singt, weiß: Es läuft nicht immer alles nach Plan – und genau das macht das Chorsingen so sympathisch.

Mit einem Augenzwinkern haben wir deshalb unsere ganz persönlichen „10 Gebote für Chorsänger“ zusammengestellt. Sie zeigen, wie man es nicht ganz so ernst nimmt – und vielleicht doch ein bisschen aus dem echten Chorleben gegriffen hat. 

Ob notorischer Zuspätkommer, engagierter Tonstarterin oder eifriger Kritikerin – in diesen humorvollen Regeln findet sich garantiert jede und jeder wieder.
Denn am Ende zählt vor allem eines: die Freude am gemeinsamen Singen und das Lachen miteinander, selbst wenn mal ein schiefer Ton dabei ist.

Unsere 10 Gebote

Zurücklehnen, schmunzeln und mit einem Augenzwinkern weiterlesen!

Laut & persönlich

Du sollst als Chorsänger die Möglichkeit nutzen, beim Singen dein persönliches Profil hervorzuheben, besonders durch Lautstärke, eigenes Tempo und individuelle Textgestaltung. Lasse dich darin keinesfalls durch kleinliche Besserwissereien des Dirigenten beirren.

Noten sind Deko

Noten, Pausen und ähnliche Zeichen dienen nur der graphischen Ausschmückung des Textes; ihre Beachtung kannst du getrost Malern, Graphikern und sonstigen außermusikalischen Kunstfreunden überlassen.

Die seltene Stimme

Häufiges Fehlen bei Proben und Aufführungen steigern deine Wertschätzung. Bedenke, dass du nach einiger Zeit als Rarität gefeiert wirst.

Verspätet & plaudernd

Ob du 10 Minuten zu früh oder zu spät zur Probe kommst, ist reine Geschmackssache; als Zuspätkommer hast du aber den großen Vorteil, dass viel mehr Leute deine Anwesenheit zur Kenntnis nehmen. Beginne nach deiner Ankunft sofort mit dem Nachbarn eine Diskussion über allgemein interessierende Themen, wie Haus, Küche, Schule, Kinder, Politik u. ä. Dies schafft ein gutes Arbeitsklima.

Das große Räuspern

Du sollst Dich unmittelbar vor dem Einsatz kräftig räuspern. Es zeigt den Zuhörern an, dass es gleich losgeht. Deine Stimmbänder werden es dir überdies danken.

Ich setz den Ton

Zögere nicht, den Einsatzton eines Liedes nach eigener Vorstellung selbst anzustimmen. Der Dirigent wird freudig aus dem reichhaltigen Angebot des Chores etwas Passendes aussuchen.

Erfahrung zählt

Trage energisch dazu bei, dass neue Chormitglieder nicht vorlaut werden; sie sind vielmehr schon bei den ersten Proben auf den ihnen angemessenen Rang, der sich ausschließlich nach den vor Ort abgeleisteten Dienstjahren bemisst, zurechtzustutzen.

Freie Übungszone

Sollte ein neues Stück in der Probe nicht auf Anhieb klappen, so beginne ohne Umschweife auf eigene Faust einzelne Passagen mit den Kollegen deiner Stimmlage zu üben. Es entlastet nicht nur den Chorleiter, sondern erzeugt zudem ein überaus reizvolles Tongemisch.

Position ist Taktik

Zögere nicht, beim Aufstellen, insbesondere vor Publikum, deinen Standplatz im Chor unter Einsatz aller verfügbaren taktischen Mittel zu erkämpfen und beharrlich zu verteidigen. Bedenke dass die guten Plätze entweder ganz vorne oder ganz weit hinten sind. Örtliche Besonderheiten lassen sich oft strategisch als hervorgehobener Standpunkt oder, je nach deiner Persönlichkeitsstruktur, als Deckung nutzen.

Kritik mit Stil

Spare niemals mit konstruktiver Kritik, vor allem, wenn es darum geht, Neuerungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Originelle Beiträge, wie: "So ein Sch..!", "Das hat's bei uns noch nie gegeben!", " Sch.. Lied!" wirken motivierend und bewahren vor schlimmen Fehlentscheidungen.

Nimm Kontakt auf!

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann nimm über unser Kontaktformular Kontakt zu uns auf! Alternativ kannst du dich über info@treveris-chor.de an uns wenden.